Spritzig und sonnig: Interboot läuft mit positiver Stimmung in ihren Heimat-Hafen ein

 

Friedrichshafen (Interboot) - Boote, Boards und Bodensee - die 56. Auflage der Interboot präsentierte neun Tage lang den Wassersport in all seinen Facetten. 86 400 Besucher (2016: 90 500) ließen sich bei 461 Ausstellern aus 21 Nationen von den Neuheiten und Trends der Wassersportbranche inspirieren.

 

Veranstalter und Aussteller sind zufrieden mit der Interboot 2017 (Bild: Interboot)

 

"Die Interboot hat wieder einmal bewiesen, dass sie eine der wichtigsten Wassersportmessen in Europa ist und dass ein kaufkräftiges sowie bootsaffines Publikum nach Friedrichshafen kommt, sich informiert und vor allem auch kauft", erklärt Messechef Klaus Wellmann. Testen und Mitmachen standen auf dem Messe-See und im Interboot Hafen direkt am Bodensee auf dem Programm. Anziehungspunkt war auch die stehende Welle in Halle B1, wo rund 500 Anfänger und Fortgeschrittene auf dem Surfbrett ihre Standfestigkeit unter Beweis stellten.

Vom Stand Up Paddling Board bis zum Familienkreuzer, vom Kanu bis zum Daysailor - mehr als 500 Boote aller Größen und Formen sowie Zubehör und Trendsportgeräte standen in den acht Messehallen während der internationalen Wassersport-Ausstellung im Mittelpunkt. "Die Sonne schien für die Interboot und das in mehrfacher Hinsicht: Die Stimmung unter den Ausstellern war gut, die Besucher waren interessiert, die meisten kamen mit Kaufabsichten und am zweiten Wochenende war nochmal richtig viel los. Zudem hatten wir wetterbedingt optimale Testbedingungen im Hafen und auf dem Messe-See - wir sind zufrieden mit der 56. Auflage der internationalen Wassersport-Ausstellung", resümiert Projektleiter Dirk Kreidenweiß. Gut angenommen wurde auch die neue Veranstaltung "Dein Job - Dein Moment", bei der sich mehr als 200 Schüler der Klassen acht bis zehn über Berufe im Wassersport informierten.

 

Eine positive Bilanz zogen auch die Aussteller: "Die Interboot ist für uns gut verlaufen, wir haben eine große Anzahl an Verträgen geschlossen und nach der Messe werden noch viele weitere dazu kommen. Die Interboot ist eine der besten Bootsveranstaltungen in Deutschland", berichtet Hans Bakker, Sales Manager Sea Ray, Brunswick Netherlands B.V. Ähnlich sieht das Mike Broemel, Sales Manager Bavaria Yachtbau GmbH: "Die Interboot 2017 war eine gute und erfolgreiche Messe. Zwar waren in diesem Jahr gefühlt etwas weniger Besucher am Stand, dafür aber die richtigen. Wir haben einige Boote verkauft und erwarten ein gutes Nachmessegeschäft. Die Interboot ist eine wichtige Messe für uns, um neue Boote zu präsentieren und um die Schweizer zu erreichen. Die Stimmung war gut in Friedrichshafen." Gerhard Schöchl, Geschäftsführer Sunbeam Yachts OG ergänzt: "Wir machen einen messbaren Prozentsatz unseres Umsatzes auf der Interboot, dementsprechend ist sie eine wichtige Veranstaltung für uns. Die Fakten sprechen auch in diesem Jahr für eine gute Messe: Wir haben gleich viel verkauft wie im letzten Jahr, wir hatten gleich viele Kundenkontakte wie im letzten Jahr und wir freuen uns schon auf die kommende Interboot."

 

Direkt im Wasser befanden sich die 100 Ausstellungsstücke im Interboot Hafen am Ufer des Bodensees. Neun Tage lang wurden dort Motor-, Segel- und Elektro-Boote auf Herz und Nieren getestet. Als Ausgangspunkt für zahlreiche Regatten sowie Boot-Trainings- und -Erlebnis-Touren waren die Interboot Landestege sowie das Hafenzelt gut besucht. "Einsteigen, ablegen und Spaß haben", hieß es bei der Kampagne "Start Boating" am zweiten Interboot Wochenende: 773 Wassersportfans - mehr als bei allen anderen Start Boating Veranstaltungen bisher - stachen mit insgesamt zehn Booten motorisiert oder mit Segel sowie in unterschiedlicher Größe in See.

 

Mit Boardslides, Frontflips, Moby Dicks und vielen weiteren Tricks begeisterten am vergangenen Sonntag die Teilnehmer des Wakeboard-Wettbewerbs "Team up with a Pro" die Zuschauer und die Jury. Die Coaches Nadine Härtinger, Bene Tremmel und Tobias Dammith hatten am Freitag die Hobby-Boarder ausgewählt, am Samstag trainiert und traten am Sonntag mit ihren Teams gegeneinander an.

 

 
admg   

Look at my stuff on