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Bootsführerschein - Hörakustiker ab jetzt "mit im Boot"

 

Mainz (biha) - Ob See oder Binnen: Bootsführerscheinanwärter können ab sofort die erforderliche Hörprüfung beim Hörakustiker vor Ort machen. Das gleiche gilt für die angehenden Prüfer der Bootsführerscheinanwärter. Das hat der Gesetzgeber mit der Gesetzesnovellierung der Sportführerscheinverordnung (SpFV) im Mai 2017 beschlossen.

Bislang war diese Prüfung allein dem Arzt vorbehalten. Die Anregung zur Gesetzesnovellierung kam von der Bundesinnung der Hörakustiker (biha). "Denn", so begründet Marianne Frickel, Präsidentin der biha, die Änderung, "Hörprüfungen beim Hörakustiker sind in der Regel kostenfrei und wohnortnah. Außerdem ist niemand besser ausgebildet für Hörprüfungen als der Hörakustiker."

 

Ausreichendes Hörvermögen für die Schifffahrt ist dann vorhanden, "wenn Sprache mit oder ohne Hörhilfe in gewöhnlicher Lautstärke aus 3 Metern Entfernung mit dem jeweils dem Sprecher zugewandten Ohr und aus 5 Metern Entfernung mit beiden Ohren zugleich verstanden wird oder mindestens mit dem besseren Ohr mit oder ohne Hörhilfe Sprache in gewöhnlicher Lautstärke aus 5 Metern Entfernung verstanden wird".

 

Die Erfordernisse dieser Hörweitenprüfung sind in Anlage 2 der Sportführerscheinverordnung aufgeführt. Die Hörweitenprüfung oder auch Sprachabstandsprüfung ist Gegenstand der Ausbildung zum Hörakustiker. Damit sind fortan die Hörakustiker beim Wassersport "mit im Boot".

 

 
admg   

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