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Yacht-Pflege zum Saisonstart: Glanzvoller Auftritt gegen den Zahn der Zeit

Mönchengladbach (NautiCare) - Ungeschützte Oberflächen können sich gehörig rächen. Ob eine Yacht auf dem Weg zum "alten Eisen" oder zur "glänzenden Wertanlage" ist, darüber entscheidet auch der Saisonstart: Reinigung und Pflege sind unverzichtbar.

 

Schuckstück oder Schmuddelkahn? Auf die Pflege kommt s an! (Bild: Christian Menz, PD)

 

Aber welche Mittel bringen es wirklich - und das bitteschön auf Dauer?

Ist Bootspflege zum Saisonstart eine Beschäftigungstherapie für Freizeitkapitäne? Mitnichten! Wer jetzt einige Stunden investiert und dabei auf die richtigen Produkte setzt, kann sich anschließend an Bord entspannen: Mindestens eine Saison lang verlieren Sonne, Kalk, Witterung, Salz und Schmutz ihren Schrecken. Hier ein Überblick der wichtigsten Arbeitsschritte. 

Am Anfang steht die Oberflächenreinigung, einhergehend mit einer genauen Bestandsaufnahme. Für das Oberschiff empfiehlt Experte Michael Molzberger, Geschäftsführer von NautiCare, Mönchengladbach, den Universalreiniger "MarinaMax 35 Clean All", eine Innovation der schweizerischen Max Lehner AG: "Der eignet sich bestens auch für schwere Verunreinigungen, inklusive der schwarzen Streifen, egal ob am Motor, in der Bilge oder an der Außenhaut." Unverdünnt und mit Handschuhen geschützt auf die feuchte Oberfläche auftragen, ca. fünf Minuten einwirken lassen, dann mit viel Wasser per Hochdruckreiniger, Schlauch oder Schwamm abwaschen. Liegen keine größeren Verunreinigungen vor, reicht alternativ auch der Universalreiniger "Saubermen 32" vom gleichen Hersteller. Je nach Verdünnung eignet der sich für alle Fälle -von Rumpf und Deck bis hin zu Stoff- und sogar Lederpolstern. Konzentrierte - und dadurch bedarfsgerecht verdünnbare - Produkte schonen die Umwelt und darüber hinaus auch die eigene Brieftasche.

Ergibt die Bestandsaufnahme des gereinigten Bootes keine behandlungsbedürftigen Schäden, so lassen sich in einem zweiten Schritt unangenehme Gerüche - meist das Ergebnis von Feuchtigkeit und monatelanger unzureichender Belüftung - ausmerzen. Das anwendungsfertige Spray Marinamax 44 Aircon leistet dabei Erstaunliches: Gerüche, insbesondere organischer Natur, werden nicht nur überlagert, sondern gebunden, neutralisiert und beseitigt. Übrig bleibt ein angenehmer Frischeduft.
Hochleistung - auch bei der Politur!

Der dritte Schritt gilt der Oberflächenpolitur: Hier favorisiert Molzberger nach ausgiebigen Vergleichstests die füllstoff- und silikonfreie Hochleistungspolitur Nautic-Line NL 030, deren integriertes Schleifkorn im Verlauf der Anwendung immer feiner wird: Aufgebracht per Poliermaschine mit Natur-Lammfellpad - fertig ist die perfekte Oberfläche: Hochglanz ohne Nachpolieren!

Den lange andauernden, fast unverwüstlichen Schutz aller Oberflächen gewährleistet abschließend die synthetische und ebenfalls silikonfreie Langzeitversiegelung NL 600, einmassiert mit einem weichen, schwarzen Schwamm. Während andere Versiegelungen beim Auftragen keine Sonne mögen, "liebt" die NL 600 Wärme: Die Dauerhaftigkeit wird dadurch noch einmal gesteigert! Nach einer ein- bis dreistündigen Einwirkzeit erfolgt dann ein finaler Poliergang mit einem hochwertigen Mikrofasertuch, mit dem man letzte Versiegerungsreste abträgt und die Oberfläche noch einmal verfeinert.

"Danach gilt es eigentlich nur noch, Gedankenlosigkeiten zu vermeiden", schmunzelt Molzberger. "Wer seine Yacht im Verlauf der Saison wäscht, sollte dies mit klarem Leitungswasser und tunlichst nicht mit aggressiven bzw. alkalisch eingestellten Reinigern bewerkstelligen. Ich rate zu einem milden und doch wirkungsvollen Wachsshampoo wie Marinamax 50, ideal für die Reinigung und Versiegelung in einem Arbeitsgang." Alle Materialien lassen sich direkt über den Internetshop bei www.nauticare.de, aber auch per Telefon (02161-6362350) bestellen.

 
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