Hamburger Hafen: Mega-Jacht Octopus hat sogar ein U-Boot an Bord

Microsoft-Mitgründer Paul Allen hatte die Jacht 2003 bauen lassen.

 
 
 

St. Pauli – James Bond lässt grüßen. Gestern öffnete sich unweit der Landungsbrücken vor dem Auslaufen die Heckklappe der Mega-Jacht „Octopus“ – und zum Vorschein kam ein knallgelbes U-Boot.

Monatelang war das 126 Meter lange und fast 250 Millionen Euro teure Schiff im Dock 10 überholt worden. Nun soll die Fahrt nach Norwegen gehen. Der 2018 verstorbene Microsoft-Mitgründer Paul Allen hatte die Jacht 2003 bauen lassen. Aktuell wird sie von seiner Schwester betrieben.

Die Jacht ist gleichzeitig auch ein Expeditionsschiff

Neben dem gelben U-Boot gibt es angeblich noch ein zweites Unterseeboot an Bord. Die Jacht ist gleichzeitig auch ein Expeditionsschiff. Allen hatte damit geholfen, die Schiffsglocke des britischen Schlachtkreuzers „Hood“ aus 3000 Metern Tiefe zu bergen. Das Kriegsschiff war 1941 in der Dänemarkstraße von der deutschen „Bismarck“ versenkt worden.