Niedriger Elb-Pegel sorgt für Probleme

Der niedrige Wasserstand in der Elbe sorgt zunehmend für Probleme:

 
 
 

Der niedrige Wasserstand in der Elbe sorgt zunehmend für Probleme: Jüngst ist das Ausflugsschiff „Elise“ im Landkreis Lüchow-Dannenberg im seichten Wasser des Stroms auf Grund gelaufen. An eine Reparatur des havarierten Schiffes ist momentan nicht zu denken, denn das Schiff kann nicht von seinem Liegeplatz am Anleger Damnatz in die Werft gebracht werden. Für die Betreiber ist das ein Problem. Auf rund 1.000 Euro pro Tag schätzt der Betreiber den Verdienstausfall. Das könne ihn die Existenz kosten, denn bereits im Sommer 2018 habe das Schiff aufgrund der anhaltenden Trockenheit lange stillgelegen.

Sind Schiffe mit geringerem Tiefgang die Lösung?

Andere Ausflugsschiffe in Lauenburg und Geesthacht verkehren noch, aber sie können den Hafen von Hitzacker nicht mehr anlaufen. Weil die Probleme nun bereits den zweiten Sommer in Folge auftreten, denken Experten aus der Tourismus-Branche und Behörden über Lösungen nach. Ausflugsschiffe, die nur einen Tiefgang von einem halben Meter haben, könnten eine Lösung sein. Doch solche Schiffe seien sehr teuer, heißt es vonseiten der Marketinggesellschaft Flusslandschaft Elbe in Bleckede. Deshalb arbeite man mit der Metropolregion Hamburg an Förderkonzepten.

Keine Probleme auf der Weser

Auf der Weser dagegen können Schiffe noch ungehindert verkehren. Dort wird der Wasserstand mithilfe des Eder-Stausees (Hessen) reguliert, heißt es vom Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Hann. Münden.