Isenbüttel: Mammutkran hievt Boote ins Wasser


 
 
 

Die Winterpause ist nun auch für den Yachtclub Hoffmannstadt Fallersleben mit Heimathafen am Mittellandkanal bei Allerbüttel vorüber. Die Clubmitglieder hievten jetzt ihre Motorboote mit einem Mammutkran vom Trockenliegeplatz zurück ins Hafenbecken.

Allerbüttel. Ohne Kran ging das natürlich nicht, bringen die größten Boote bei einer Länge von gut 14 Metern doch bis zu 16 Tonnen auf die Waage, die Maggy und die Marnic zum Beispiel. Einige Mitglieder haben eine Krangemeinschaft gebildet, so „kommen alle Boote in einem Rutsch ins Wasser“, sagte Clubsprecher Peter Rutke. 13 Boote waren es diesmal, ein paar blieben noch an Land. „Sie haben erst noch einen Termin beim Lackierer“, erklärte er.

Tragegurte kamen zum Einsatz

Fürs Einkranen selbst erwies es sich als ausgesprochen hilfreich, wenn Punkte für die Tragegurte am Boot markiert waren. „So wissen die Helfer, wo sie ansetzen müssen“, erläuterte Rutke. Mancher hatte seinem Boot im Winter ein technisches Upgrade gegönnt, zum Beispiel ein elektronisches Steuerungssystem. Im Wasser zeigte sich, ob alles funktionierte wie gedacht.

Clubmitglieder bald auf großer Fahrt

Drei Clubmitglieder gehen demnächst übrigens auf große Fahrt: über die Donau bis ins Schwarze Meer, weiter ins Mittelmeer bis nach Sizilien, von dort an der italienischen Küste entlang und über Rhone und Mosel zurück gen Mittellandkanal und Allerbüttel. „Wir sind ein halbes Jahr unterwegs“, sagte Rutke, der die Tour zusammen mit Michael Staege und Walter Brauer absolviert. Weitere Mitglieder zieht es die Saison über auf die Ostsee oder in die Gewässer nahe Berlin. „Unser Hafen liegt ideal. Er ist eine super Basis, von der aus man überall leicht hinkommt“, sagte Hafenmeister Uwe Stahl.

Für den Yachtclub steht die erste gemeinsame Ausfahrt für Samstag, 27. April, im Terminkalender: das Anquirlen. Zu Himmelfahrt folgt eine Tour zum benachbarten Club in Uelzen.